Fragen Sie uns. Wir sagen es Ihnen.

 

 

 

 

Genaugenommen herrscht hier Egozentrik. Wir generieren Daten, doch wir verarbeiten sie nicht. Wir suchen auch keinen Kontakt. Und versäumen es häufig, selbst wohlmeinende Kommentare freizuschalten. Dafür bitten wir um Entschuldigung. Dies hier funktioniert wie ein Buch. Mit Ihren Anstreichungen haben wir nichts zu tun.

 

 

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Datenschutzerklärung

 

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

Cotten Rinck Schow

Wilsnacker Str. 61

10559 Berlin

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Arten der verarbeiteten Daten:

– Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).

– Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).

– Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).

– Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).

– Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

– Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.

– Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.

– Sicherheitsmaßnahmen.

– Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

 

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Staus gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, werden ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

 

Kommentarabonnements

Die Nachfolgekommentare können durch Nutzer mit deren Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO abonniert werden. Die Nutzer erhalten eine Bestätigungsemail, um zu überprüfen, ob sie der Inhaber der eingegebenen Emailadresse sind. Nutzer können laufende Kommentarabonnements jederzeit abbestellen. Die Bestätigungsemail wird Hinweise zu den Widerrufsmöglichkeiten enthalten. Für die Zwecke des Nachweises der Einwilligung der Nutzer, speichern wir den Anmeldezeotpunkt nebst der IP-Adresse der Nutzer und löschen diese Informationen, wenn Nutzer sich von dem Abonnement abmelden.

Sie können den Empfang unseres ABonnemenets jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen. Wir können die ausgetragenen E-Mailadressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern bevor wir sie löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als „Web Beacons“ bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die „Pixel-Tags“ können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.

Youtube

Wir binden die Videos der Plattform “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

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Zu den Arbeiten von Lutz Fezer: EIN VERMÄCHTNIS.

 

V          E          R

 

EIN VERMÄCHTNIS – das ist eine Hinterlassenschaft, die kein Erbe ist. Etwas, das verbleibt, zur gezielten Übergabe an die, die noch da sind. Einer oder eine hat es aus der Hand gegeben. Ein Ding oder eine Sammlung, etwas, das die so Bedachten gleichwohl mit einer Verpflichtung ausstattet: zu treuen Händen. Denn das Ende hat die Dinge aufgeladen, hat sie ihrerseits mit einem Überdauern ausgerüstet. Darin sind sie den Menschen überlegen. Ihr unverändertes Bild schaut uns entgegen. Und denen, die nach uns kommen, wenn wir es nicht mehr sehen. Gemacht, vermacht, ein schauerndes Vermächtnis. VER- ist ein Präfix bei Verben und zugehörigen Nomina, seine Funktionen sind vielfältig.[1]

 

V  E  R-  KENNZEICHNET EIN BESEITIGEN, WEGSCHAFFEN, AUFBRAUCHEN…

                                               (verrücken, vertreiben, verzehren)

 

Es ist ein sturer Blick, eine stabile Fixierung – doch ist der Blick auch um ein Leichtes verrückt. Er fesselt mich, er weist mich ab. Er tut beides in einem. Ist das schon Verführung? Ich sehe die Bilder, Zeichnungen. Skizzen, sehe ich, eines Verschwindens. Sie scheinen nicht am Anfang zu stehen und von dort aus auf eine Verwirklichung mit anderen Mitteln zuzuführen, nein, sie gehen vielmehr zum Anfang zurück. Als ginge es in die Vergangenheit eines Werkes, aus dem ich vertrieben worden bin. Es ist eine Auflösung in der Wiederkehr. Wir werden Zeuge. Die Erinnerung trieb mich aus dem Haus. Dann hab ich sie gesehen, sie wartete an einer Haltestelle, sie wartete dort, ohne jede Bewegung. Ich wollte sie solange betrachten, bis sie verschwände, bis ich hätte sagen können: „Mein Blick hat sie verzehrt“.

 

Es heißt, sie sei verrückt geworden. Shocktreatment. Die Bahnen in meinem Kopf, entlang derer mein Verlangen verlief – erst unter Narkose gesetzt und elektrifiziert, dann planiert. Die leeren Speicher knisterten, als richteten sich frosttrockene Gräser auf. Ich begann also von Neuem. Wieder erschien mir ihr Bild. Aber ich konnte nicht alles erkennen, auf meiner Netzhaut flächige Störungen. Die waren trügerisch. Jemand behauptete, es gäbe nun noch viel mehr als soundsoviele Gründe, sie so zu lieben. Die Zahl? Die Zahl war nicht zu lesen. Die Zeichnung schraffierte das Bild aus dem Kopf. Ich war nicht da. Ich nahm Maß.

 

Die Bilder kehrten zurück. Ich sah sie in all ihren Schablonen, fragile, fatale, enfante. Ich wusste, dass ich mich täuschte, aber ich täuschte mich sehr. Das heißt, es war eine sehr gelungene Täuschung, die alles andere vertrieben hatte. Sie kam auf mich zu, hielt einen Moment inne, während die Dinge um sie herum in Raserei gerieten, und sich, in dem Moment als sie ihren Arm bewegte, sofort wieder beruhigten. War sie in Bewegung, stand alles andere still. Die Hand an ihrem linken Arm schien eine Welle zu beschreiben, eine sehr kleine Welle. Indes verharrten die Dinge an ihrem Ort, als würden sie einander belauern. Offenbar durfte sich immer nur eines bewegen: Sie oder ihre Umgebung, aber niemals beides zugleich. Die Dinge erstarrten also für eine Zehntelsekunde, als sie ihre Wimpern senkte und hob. Die Dinge erstarrten, als ihr Haar sich bewegte. Wann immer sie ging, ging sie durch eine erstarrte Welt. Dieses Phänomen ließ sich endlos wiederholen. Sie sagte: „An dieser Haltestelle hält niemals ein Bus“. Keine Reaktion.

 

…EIN FORT- UND ZUGRUNDEGEHEN…

                                               (verdunsten, verklingen, verschwinden)

 

Sie war kaum noch zu sehen, ihre Stimme verklungen. Ich wiederholte: „An dieser Haltestelle hält niemals ein Bus“. Bus. Bus. Bus. Bus. Bus. Blanchot riet: „Machen Sie sich die Mühe und hören Sie auf ein einzelnes Wort. In diesem Wort kämpft und schuftet das Nichts, unermüdlich gräbt es, tut alles, um einen Ausweg zu finden, um zunichtezumachen, was es umschließt – es ist unendlich unruhig, amorphe, namenlose Wachsamkeit.“[2] Was ist das, ein nochmals verdinglichtes Ding? Was passiert, wenn ich die Verdinglichung weiter und weiter steigere? Bringe ich sie ins Leben zurück – oder sende ich sie in ein Zwischenreich, in dem immer nur Ihresgleichen geschieht? „Sheer repitition exaggerates the sign into a wonder“[3], heißt es. Und wenn ich mich erinnerte, wiederholte ich dann nicht auch, nur aus einer anderen Richtung? Wiederholte ich alles ins Entgegengesetzte hinein? Aber die Wiederholung war auch eine Form der Verfeinerung. Mach es noch einmal. Mach es besser, wurde ich angewiesen. So vergrößerte sich der Wahrnehmungsraum, in dem jedes Wiedererscheinen etwas wie die Korrektur des vorangegangenen war. Es waren sehr viele winzige Fühler im Raum. Die Mitmenschen niesten wie Mäuse niesen müssen, splitternde Luft.

 

Aber ich konnte nichts mehr sehen. Ich wollte wieder fragen: Was passiert mit dem ins Unendliche verrückten Bild? Vertreibt es sich selbst? Zehrt es sich auf? Der Bleistiftstrich war ein Faden, an dem ich das Bild auflöste, indem ich ihn zog. Ein verzehrendes Fädchen. Erst löste sich das Bild auf, dann auch das Fädchen. Das Gleiche in Farbe: Die Farbe ließ das Bild verdunsten. Sie hat sich selber übersprayt. Doch wohin mit dem Spray? Für das Spray war keine Stelle mehr frei. Verdunstende Dämpfe. Ich hätte mir selbst zwei Liter Nitro gespritzt, hätte ich die Auflösung als eine stimmige Richtung denken können. Aber das tat ich nicht. Jemand sprach von einer zentralen Diffusion, aber ich konnte mich nur an die Plakate erinnern. Es gab eine Zeit, da waren sie überall. Ich wusste nicht, wofür sie warben. Doch sie waren da.

 

…EIN IRRELEITEN ODER FEHLGEHEN…

                                               (verführen, verwechseln, sich verzählen)

 

Dann griffen die Ornamente auf mich zu, legten sich um meinen Hals und verzierten ihn mit ihren sich windenden Schlingen. Ins Laubwerk gebannt hielt ich still, die Ranken spielten mit mir. Sie neckten mich und waren mir sehr nah. So fixiert kam ihr Bild zu mir zurück, es waren dünne Konturen, die sich mit einer beleidigenden Langsamkeit fast unmerklich füllten, dann schließlich ihre Form angenommen hatten. Da war sie also wieder. Sie machte mir ihre Stimmung klar und ich konnte alles sehen, alles verstehen. Es nickten die Ranken mit ihren Köpfchen. Da waren auch Blüten, oder es kam mir so vor. Dann schwanden mir endgültig die Sinne. Als ich neben dem Album erwachte, war es Oktober. Ich legte die Seiten um. Nein, sie war nicht fort. Sie ist mein Freund. Selbst, nachdem alle gegangen waren, war sie noch da. Sie blieb. Aber war es wirklich sie?

 

Das war sicher nicht korrekt. Ich richtete mich auf. Eigentümlicherweise trug ich mein Sakko auf links, ohne die Erinnerung daran, es gewendet zu haben. Ich tastete mich ab und konnte keine Verluste feststellen. Noch immer war kein Bus gekommen, oder ich hatte mich verzählt. Es gab keine Schilder, weswegen ich nicht wusste, ob an dieser Haltestelle je ein Bus halten würde. Ich beschloss dennoch zu warten. Erst als die Täuschung nachließ, begriff ich, dass es sich um eine Täuschung gehandelt hatte, die nun damit aufhören konnte, mir die Welt zu sein. Ich lernte aufs Neue zu unterscheiden. Ich dachte an das Störrische und Sture der Ricci, dann an ihre mutwillige Nachgiebigkeit. Charles hatte gesagt (en francais): „In ihrer kleinen Stirn wohnen zäher Wille und Raublust“[4], ich musste widersprechen. Und verwechselte versehentlich Cordially mit Conspirationelly. Yours. Das Rot dominierte das Blau. Das konnte keine Verwechslung sein. Sie buhlte um Todesgefährten. Wie dünn sie damals war. Man möge ihr folgen, in den Tod, doch ihr durchgedrücktes Kreuz, war das nicht eine eigenartige Pose für eine Todespredigerin? Andererseits im Sinne der Abspaltung verdrängter Anteile der Libido aber auch irgendwie logisch. Ich hätte zu Fuß gehen können, war mir aber nicht sicher wohin. Als sie mich noch führte, war mir das Wohin ganz gleichgültig gewesen. Wahrscheinlich hatte ich auch damals schon etwas verwechselt.

 

…DAMIT AUCH AUSDRUCK DER NEGATION…

                                               (verbieten, versagen)

 

Ich hatte ja nichts als die Bilder. Ich musste mir die Versagung mit ihnen ausstaffieren. Ich zeichnete sie nach, innerlich, äußerlich. Es waren Verbote und es war die Übertretung. Die Versagung immer wieder zu erneuern, aber dies auf tröstende Weise zu tun – das war sicher keine Verwechslung. Lass da all meine Zeit hineingehen. Es gab ja nichts hinter den Bildern. Doch das, was hässlich und dumpf war, wurde mit ihrer Hilfe aus der nächsten Umgebung verjagt. Man sollte viel später auf die Spuren dieser Verdrängung stoßen. Es musste erst dunkel werden, um zu geistern. Ein irres Licht lag auf den Schläfen der Betrachter. Sie wussten, dass sich ein Bild als eine beständige Konjunktion verstehen lässt. Andere Betrachter aber erfuhren das gleiche Bild als einen Hinweis auf ein Ding, das nicht da ist, das ebenso wie das Ding, das da ist, von einer Halluzination nicht zu unterscheiden war.

 

…FERNER HAT ES RESULTATIVEN SINN…

                                               (verbluten, verpacken, vertilgen)

 

Die Farben – als sie kamen, fragte ich mich, heben sie etwas hervor oder legen sie sich darüber? Fixieren sie meinen Blick auf eine Stelle, an der sie mir Wissbegier eingeben, nach dem, was sich einmal darunter befand? Ich löste Häutchen für Häutchen, das hätte etwa 10.000 Jahre gedauert, denn man musste mit höchster Achtsamkeit vorgehen. Etwas anderes war die Erschöpfung. Ich sah ihre schwächelnden Farben, als wollten sie ineinander verbluten. Eines wäre, dass sie das Gegebene einhüllten, verpackten – ein Anderes aber, dass sie im Stillen an der Tilgung des Vorangegangenen arbeiteten, wie listige und innerlich wilde Pigmente. Ich hielt sie eher für Tücher, möchte sagen für Seide, für eine seidige Hülle. Es legten sich mehrere Oberflächen übereinander, die konkurrierten. Manchmal aber fand ich eine liebliche Schicht vor, als würde man, im Halbschlaf fröstelnd, zugedeckt, ohne zu wissen von wem. Ungerichtet. Eine Spur von Dankbarkeit trieb auf der Oberfläche des Schlafes davon, ich aber lag so tief darunter, dass ich nicht das Geringste bemerkte. Da war nur das Wissen darum (weniger Wissen als vielmehr Gespür), dass alles um mich her flüssig war und in weicher Bewegung.

 

…DIENT DER TRANSITIVIERUNG…

                                               (verfolgen, verheiraten, verspotten)

 

Transitive Verben, zumindest die meisten davon, regieren ein Akkusativobjekt. Ich verfolge. Wen? Die Ricci. Ich verheirate. Wen verheiratest du? Die Ricci. (Mit wem? Das ist Dativ, das heißt, das ist geheim. Darüber kann ich keine Auskunft geben.) Ich verspotte. Wen? Die Ricci. Nein. Nein. Ich verspotte sie nicht. Ich verfolge sie aus der Ferne. Ich verheirate sie nicht. Ich werde sie niemals verspotten. Von transitiven Verben kann ein persönliches Passiv gebildet werden. Das bedeutet, sie wird niemals von mir verspottet werden. Versprochen.

 

…DEM HERVORBRINGEN VERBALER ABLEITUNGEN.

(verdeutlichen, vergöttern: deutlich, zu einem Gott machen,

                                               verarmen, verholzen: arm, zu Holze werden)

 

Jemand sagte mir, man brauche die Obsession, um überhaupt etwas deutlich zu sehen. Erst wurde es Holz, dann Teer und dann Gold. Und dann – kam endlich ein Bus.

 

 

 

 

 


[1]             Alle genannten Beispiele sind unverändert dem Etymologischen Wörterbuch des Deutschen entnommen. Erarbeitet im Zentralinstitut für Sprachwissenschaft, Berlin, unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer. München 1995, Seite 1497.

[2]              Maurice Blanchot: Die Literatur und das Recht auf den Tod. Zitiert und übersetzt nach The Station Hill Blanchot Reader. New York 1999. Seite 382.

      [3]              Denise Riley: Echo, Irony and the Political, in: The Worlds of Selves. Identification, Solidarity, Irony. Standford University Press 2000, Seite 158.

[4] „Dans son petit front habitent la volonté tenace et l’amour de la proie.“ Charles Baudelaire: Die Sehnsucht zu malen. Le désir de peindre, in: Der Spleen von Paris (Le Spleen de Paris). Übersetzt von Dieter Tauchmann. Leipzig 1990.

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