RKS # 11

2015.10.06

NEXT SCHOW:

Am 31. Oktober 2015 um 20:00 Uhr im Naturkundemuseum Berlin.
THEMA IST: SINNE.
Das Museum befindet sich in der
Invalidenstr. 43, in 10115 Berlin

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2015.07.26

HAVE YOU EVER ENTERED THE GARDEN?

A. Pizarnik: Proust, analyzing his desires, said that desires don’t want to be analyzed but satisfied. In other words: I don’t want to talk about the garden, I want to see it.

… was am schönsten war …

2015.04.06

Foto0296

NO

2015.02.14

NO to spectacle, no to virtuosity, no to transformations and magic and make-believe, no to the glamour and transcendencs of the star image, no to the heroic, no to the anti-heroic, no to trash imagery, no to involvement of performer or spectator, no to style, no to camp, no to seduction of spectator by the wiles of the performer, no to eccentricity, no to moving or being moved.

 

Yvonne Rainer, ‚On dance for 10 people and 12 Matresses called Parts of some Sextets‚, 1965

 

große zahlen

2015.02.11

zweitausendmal vergiss es. sehr vergiss es. tausendmal vergiss es und dann tu noch tausend drauf. und dann nochmal vergiss es. und dann wieder. und dann ein weiteres mal. so kanns kommen. und dann wieder.

 

offenbar hab ich das vor 3  Jahren // terminiert, respektive gefühlt

 

 

 

interesting

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2014.12.20

„Ich bin sogar seitdem in eine muthwillige Laune gefallen, in einen gewissen humoristischen Rausch, in welchem mir die Freuden und Leiden dieses Lebens weder wünschenswürdig noch verabscheuungswerth erscheinen, es ist alles um mich her ein breiter, mühsam erfundener Scherz, der, wenn man ihn zu genau beobachtet und anatomirt, nüchtern erscheint: aber wenn man sich auf dieser Maskerade dem Lachen und der guten Laune gutwillig hingiebt, so verfliegt der Spleen, und wir fühlen es, daß wir auch im Lachen weise seyn können. Ist denn überhaupt nicht alles auf dieser Erde ein und eben dasselbe?“

„Ja, das mag wohl sein, aber eins und eins ist zwei!“

spleen

2014.12.18

„In dieser Nacht, etwa um die Mitte derselben, heißt es, vernahm man, während Alles in der Stadt ruhig und vor Furcht und Erwartung dessen was geschehen werde niedergeschlagen war, plötzlich harmonische Töne von allerlei Instrumenten und den Lärmen von einer Menge Menschen unter Jauchzen und Tanzen von Satyren, wie wenn ein Bakchantenschwarm nicht ohne Geräusch hinauszöge; die Richtung sei ziemlich mitten durch die Stadt nach dem äußern Tore zu gewesen, welches den Feinden zugekehrt war; dort habe das Geräusch seine höchste Stärke erreicht und sich hierauf draußen verloren. Denen die über dieses Vorzeichen nachdachten schien es als werde Antonius von dem Gotte verlassen dem er sich Zeit seines Lebens am meisten als ähnlich und verwandt betrachtet hatte.“

Ce n’est rien

2014.11.12

.. eine seltsame Verkettung von Zufall, Schickung und Leidenschaft ..

2014.11.03

Vormittags: Philologie, Geographie, Alchymie, Technologie, Specialhistorie, Generalhistorie, Physik, Mathematik, Statik, Hydrostatik, Aerostatik;

Nachmittags: Literatur, Poesie, Musik, Plastik, Drastik, Phelloplastik, gemeinnützige Kenntnisse;

Abends: Gymnastik, Hippiatrik, Medicin, insonderheit Anatomie, Physiologie, Pathologie, Semiotik, Biotik, Materia medica;

nachts repetierten, experimentierten, disputierten wir.

.. and kept and kept and kept playing that tune ..

2014.11.02

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2014.10.12
We danced, 0 Brave, we danced beyond their farms.
In cobalt desert closures made our vows . . .
Now is the strong prayer folded in thine arms,
The serpent with the eagle in the boughs.

… bitte merkt …

2014.06.06

bitte merkt

bitte merkt

bitte merkt

bitte merkt

bitte merkt ein für

ein für ein für all all

alle mal: allein sein

ist allein sein ist tata

allein sein ist allein

sein ist tatatataaataaaa.

2014.02.28

… die generelle und kaum glaubhafte aber in jedem moment zunehmende härte …
die realistische härte … die kaum glaubhafte aber in jedem moment zunehmende
zunehmend realistische und kaum tröstliche dafür aber umso glaubhaftere härte …

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2014.02.08

Sie wissen etwas, das Du nicht weißt [Foto: Ute Rinck]

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2013.11.17

direktorenabendwüstenbude

Categories : RKS 8

… Chaos, ein wenig jedenfalls, tut not …

2013.10.08

– Gleich noch einmal das Inventar in einem unserer Märchen: die Starre des Wechselbalgs, den die Wichtelmänner der Mutter in die Wiege legen, wird so gebrochen: die Mutter setzt ihn auf den Herd und kocht Wasser in Eierschalen, diesen kleinen, fürs Märchen tauglichen kosmogonischen Scherben. Darauf lacht der Wechselbalg und spricht: „Nun bin ich so alt wie der Westerwald / und hab nicht gesehen / daß jemand in Schalen kocht“. Da kommen die „Wichtelmännerchen“, bringen das Kind zurück und nehmen den Wechselbalg mit sich fort. Halten wir in der Eile nur fest: beide Mail der Bann gebrochen.

Aus: „Theorie“ des Lachens, von Klaus Heinrich, in: Lachen – Gelächter – Lächeln. Reflexionen in drei Spiegeln. Frankfurt 1986.

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2013.09.18

Er gilt als ein führender Festforscher, Freizeitpark- und Achterbahn- Experte.

.. zwischen herrn heidegger und seiner frau war unversehens ein feldweg entstanden ..

2013.09.15

.. .. wovon Quallen träumen .. ..

2013.09.12

„Aristoteles führt vier Argumente an, die gegen einen göttlichen Ursprung der Träume sprechen. 1. Wenn Träume wirklich von Gott kämen, so hätte er sie den besten Menschen gesandt; es berufen sich aber ganz beliebige Menschen auf Träume. 2. Sogar die Tiere träumen, was in noch deutlicherer Weise gegen die Göttlichkeit der Träume spricht. 3. Gott würde, wenn er etwas sagen wollte, dies immer bei Tag sagen und nicht bei Nacht und 4. würde Gott seine Wahrheit nicht auf dunkle Weise andeuten, sondern hell und verständlich seinen Willen kundgeben. Hier macht sich (…) ein neuer Wahrheitsbegriff, eine neue Erkenntnistheorie geltend. Während vorher Schlaf und Traum, analog zum heiligen Wahnsinn und zu den orgiastischen Zuständigkeiten, als höhere Zustände galten, das Wachsein hingegen als profaner Zustand, kehrt sich bei Aritoteles das Verhältnis um. Der Schlaf ist kein höherer Zustand, Schlaf und Wachen sind nicht einmal gleichwertig, ebensowenig übrigens wie Tag und Nacht, sondern der Schlaf ist ein Mangel, und was ihm fehlt ist eben das Wachsein.“

(Lenk: Die unbewusste Gesellschaft)

Wovon Quallen träumen. Quallen träumen von: Anderen Quallen. Quallen träumen von Quallenquartett: GWONNA!

… … …

2013.08.20

In einem Gartenrestaurant einem Seiltänzer zusehend
Sohn: Vata, wat hat er denn da vor ‚ne Stange?
Vater: Det’s seine Blangsierstange.
Sohn: Zu wat braucht er denn die?
Vater: Da halt er sich dran feste.
Sohn: Ick denke, er brauch sich nich halten — er looft so?
Vater: Schafskopp! An wat muß er sich doch halten; sonst fallt er ja runta.
Sohn: Aber, Vata — wenn nu die Blangsierstange fallt?
Vater: Unsinn! Wovon soll denn die fallen ? Er halt ihr ja feste.