abecedaire

das kartoffelfarbenfrühwerk sei notwendig, um die farbe in angriff zu nehmen. die probleme geben sich erst zu erkennen durch die begriffe, die der philosoph erschaffe. konzepte, perzepte, affekte und ihre resonanz untereinander. klage: ich hab etwas gesehen, es ist zu groß für mich. diskordante zusammenhänge. kant errichtet ein tribunal. mit dem urteilssystem schluss machen. traurigkeit: von seinen vermögen getrennt sein. in einer eingefalteten welt ein problem aufwerfen. wie auswählen unter den bewerbern. die immanenz des unbewussten. anekdoten zur senkung der analysemoral.

gut aufgestellt sein.

formloses anschweigen.

cezanne habe die dinge schließlich nicht zerschlagen, damit sie die kubisten wieder zusammenfügen.

8 Gedanken zu „abecedaire“

  1. keiner erkennt, dass ich zu groß bin für die klage, alle erkennen, dass ich zu groß bin für die klage, unterwäsche in ihrer größe — führen wir überhaupt nicht! aha. wir sind ein seriöses unternehmen. wie aus quark gehauen, ganze container. containerschiffe! umschlaghäfen. logistik. und, aya, aya, meine klage. wenn hier die wand ist, ist dort das gegenteil davon. als wand nur getarnt. aber äußerlich ebenso: wand. der unterschied ist neglischeable. halbdurchsichtig. dir wird nochmal. sagen die ahnen (zu mir persönlich) die wand über dem crenium zusammenschplattatern. sofort fallen mir träume ein. die meisten haben quergelegte leitern und andere prüfungen zum thema. bin ich attraktiv? bin ich attraktiv? danke. bitte. wie sagt man eigentlich das gegenteil von danke (das ist eine hypothetische frage, also rein spekulativ) – ich hab das alles erfunden. in ermangelung der unerfundenen.

  2. tag wird es nicht in bottrop. in bottrop nicht.
    da wird es niemals tag. denn. denn. denn.
    tag wird es nicht in bottrop. in bottrop nicht.
    da wird es niemals tag. das wird es nicht. in bottrop.

    frage bleibt: ich werfe mir das vorgefundene vor.
    ich werfe mir das selbstgemachte vor. ich bin ein depp.
    ich übernehme keine verantwortung. ich bin ein deppendepp.

  3. meine unreife entspricht nicht meinem verfall. in übereinstimmung wäre wem? geholfen? das riesenbaby meiner klage muckert.

  4. währenddessen fkt. die analyse wie von allein. heute dacht ich: einmal wird mir alles klar werden und dann gnade mir gott. einstweilen schloss ich die augen. die erwartung einer erkenntnis, wie hunger, den man noch nicht hat, aber (das weiß man) irgendwann haben wird. besser denken. wir müssen alle besser denken. denn der hunger kommt. in sechs bis acht stunden. das ist erwartbar.

  5. das gegenteil von danke. morgens halb zehn in deutschland, wenn der hunger kommt und knoppers nicht weiterhilft. erst war das klo verstopft, dann ich. vermutlich aus schreck und ekel. wenn der hunger kommt, ins hotel de rome, bärlauchsüppchen mit hecht. die koksenden köche. deleuze macht sich nichts aus essen, aber viel aus innereien. wenn der hunger erst mal da ist, dann angelt man nicht erst noch den hecht. die erkenntnis, die benötigt würde, in genau siebeneinhalb stunden, noch unter sättigung verfassen mit dem nötigen kalkül, sonst wird man sich wieder mit dem begnügen, was da, nah und unzubereitet ist. fertigkost. der koch sagt, nach so einer harten woche mit schäumchen und terrinen, da wolle er einfach nur hemmungslos ficken. aber, vor die wahl gestellt, kochen sei doch seine größere leidenschaft und jetzt habe er erst mal urlaub. wenn der hunger kommt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.