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2010.03.31

ruin

2010.03.31

die santo amaro staut sich das blech hoch. vier autos und die gesamte werkstatt brannten aus. jeden tag pancadas und dann ihr abregnen am nachmittag. wir schauen auf unseren zylinderkopf runter, das auto schwebt. es qualmt und gießt draußen. der boden der werkstatt ist voller öl und wasser, ich solle nicht ausrutschen. der mechaniker hat den namen seines sohnes über den gesamten linken unterarm tättowiert. er sagt, sein ausgebrannter nachbar sei nicht versichert gewesen. nun müsse der zylinderkopf gesäubert und ausgefräst werden. er zeigt uns alles, die gestanzten und die ausgefressenen aussparungen. sein vater steht vor der tür und raucht in den regen aus einem guß hinaus. der haut auf das werkstattdach, dass wir schreien müssen, wir schreien uns über den kaputten zylinderkopf hinweg an, dann zeigt er uns die federn auf denen der motor lagert, die müssen nun ausgetauscht werden.

bauen wohnen denken

2010.03.29

Versuch über die Pubertät

2010.03.27

.. wie also ..

2010.03.27

„Wie also die irdische Traurigkeit zur Allegorie gehört, so die höllische Lustigkeit zu ihrer im Triumph der Materie vereitelten Sehnsucht.“
(Ursprung des deutschen Trauerspiels, 203)

kommst nimmermehr aus diesen Wald kommst nimmermehr aus diesem Wald kommst nimmermehr aus diesem Wald
kommst nimmermehr aus diesen Wald kommst nimmermehr aus diesem Wald kommst nimmermehr aus diesem Wald
kommst nimmermehr aus diesen Wald kommst nimmermehr aus diesem Wald kommst nimmermehr aus diesem Wald

..moorlands totilas..

2010.03.14

der vergleich

2010.03.13

sich die wüste überziehen. von wo steigt man ein?

ein spielfeld wie ein skizzenbuch mit abgerundeten ecken.

kommentare über bande. das aufrauhen der flächen vor den toren, die schraffur.

das weiterspielen dahinter, die anmerkung, ausnutzung des ganzen raums. das tor verschieben. aussitzen der strafzeit.

fliegender wechsel. die schonung der gedanken. die schonung der gefühle.

2010.03.12

stromatholitenfelder, wüste blüte, atacama

2010.03.06

rossi

2010.03.06

einziehen. nicht eingezogen sein aus respekt vor der schönheit des ortes, wenn man erst mal seine mäbel mitbringt, ist das vorbei, aber man kann sich dann auch mal setzen, file under losigkeit, oder pause als instanz. ö, verdammt, die umlautschwäche rührt von der amerikanischen tastatur her. publish or move to trash. darf man schreiben, was einen bewegt? hier? das sublime. heaven can wait, and hell s too far to go. du ring an meinem finger. der ring, ich sag es gleich, ist ein schöner ring. er ist unregelmäßig. mit dem hinweis durch dick und dünn bekamen wir ihn überreicht, natürlich ist das nicht ganz wahr, nähme man stark ab, rutschte er vom finger, sollte man unverhältnismäßig zunehmen, kriegt man ihn sicher gar nicht mehr übergestreift, insofern geht er nur durch den zustand, der im hier und jetzt lag, und das war einer, der sich am finger bis in die zukünfte verlängern lassen kann. ein finger ist eins der eher zeitlosen glieder der menschlichen anatomie, seine veränderungen, trotz täglichen gebrauchs, fallen nicht so sehr ins gewicht. ein pianist sähe das wohlmäglich, hah!, anders. es war eigentlich nicht so, dass man hätte heulen müssen, nicht vor glück nicht und nicht aus trübsal. es ist nur, ja, ich dachte an deine dressuren, sind sie das, sind das die dressuren? ist das die hohe schule. ich halte mich auf den hinterläufen, ja.

rom auf dem land stelle ich mir schön vor, wenn man dort nicht alleine ist und geld mitbringt, stelle ich mir rom eigentlich sehr schön vor. was man alles gemeinsam in rom machen könnte. ich weiß ja schon in etwa, dass rom gar nicht so übel ist, weil ich ja weiß, dass in jeder kirche ein caravaggio hängt, den man mit münzen befunzeln kann. es geht, es geht hier ganz gut. Es kommt nicht darauf an, was, sondern nur darauf, daß man etwas unternimmt. so luhmann. sex ist dabei eine option. keine gar so schlechte. passion ist interaktiv und verfehlt in der projektion, ist darum aber nicht weniger passion. Man liebt das Lieben und deshalb einen Menschen, den man lieben kann. es gibt menschen, die wissen das alles, die wissen sehr viel darüber, sie wollen alle diese fehler nicht machen, sie sehen und hören die mechanik der geisterbahn, und lassen sich nicht mehr erschrecken. das beeindruckt natürlich. als noch wahrlich erschreckte ist man beeindruckt von den unerschreckbaren, wenngleich man den schauer des schreckens nicht lassen möchte. man weiß ja, auch die unerschrockenen suchen und finden ihn noch, aber die frage ist, warum soll ich das karussell wechseln? weil es mir nicht um den schrecken gehen darf? der schrecken darf nicht das ziel sein für die furchtlosen, der schrecken ist nicht das, worauf sie hinarbeiten, er ist der beiläufige geist, den sie dressiert haben, nach ihrem willen, er erschreckt sie nach der eigenen stechuhr, es ist der selbstbestimmte schauer. und stehe ich dort im angesicht des eispapiers und denke an rom, es schauert mich die anwesenheit aller furchtlosen.